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Christiane Drewes-Wright – Die Körperlichkeit der Farbe

Malerei

Malerei ist eigentlich das zweite Standbein der Goldschmiedin und Designerin Christiane Drewes-Wright, die aber in ihrem künstlerischen Schaffen mit Recht einen zumindest ebenbürtigen Stellenwert einnimmt.

Denn Drewes-Wright widmet sich ihrer Malerei mit ganzem Herzen, ein Umstand, der sich auf die Werke überträgt und durch Farbe und Duktus auf den Betrachter überspringt. Christiane Drewes-Wright liebt es opulent – in Farbigkeit als auch in Form. In ihren Bildern herrscht Körperlichkeit, die sie durch gezieltes Setzen von Licht und Schatten auf der Leinwand modeliert. Mit grobem Pinselstrich entstehen eher expressive Werke, die dem spontanen Gestus zu entspringen scheinen und sich nicht in einer tückischen Detailverliebtheit verlieren. Bilder, die sofort präsent sind – und nachhaltig in Erinnerung bleiben.

 

Werdegang als Malerin

Gemalt hat Christiane Drewes-Wright schon in jungen Jahren mit Georg Heieck in Ludwigshafen. Intensiviert wurden die Studien während der Goldschmiede-Ausbildung an der Kunst und Werkschule in Pforzheim. Im Jahr 2003 kam sie in Hampshire England, ihrem zweiten Wohnsitz, zurück zur Malerei. Am Kensington and Chelsea College, London studiert sie bei Stuart Denyer Aktzeichnen und Malerei und schließt ihre Semester – With Distinction – ab. Bis dato besucht sie jährlich verschiedene Workshops, veranstaltet und geleitet von der Maler-Society NEAC in England oder Irland. In Ihrem Atelier in Gimmeldingen bei Neustadt an der Weinstraße entstehen viele Arbeiten, die das Leben der Frauen in ihren Umfeldern zum Thema hab